Bevor Abfälle der Verbrennung zugeführt werden, müssen sie sicher angenommen, kontrolliert und – abhängig von ihren Eigenschaften – bedarfsgerecht zwischengelagert werden. Genau dafür ist das Feststofflager in Schkopau ausgelegt.
Feststoffe werden entweder in Gebinden oder als Schüttgut in Mulden angeliefert. Gebinde werden nach der Annahme und Kontrolle bis zur Zuführung zur Verbrennung zwischengelagert. Anschließend gelangen sie über eine Bandstraße und einen Aufzug zum Drehrohr.
Auch für Schüttgut in Mulden ist eine Zwischenlagerung möglich. Abhängig von den Eigenschaften des Materials kann die direkte Zuführung zum Drehrohr über verschiedene Fördersysteme erfolgen – beispielsweise über:
- Hopper und Trichter
- Big-Bag-Station
- Schneckenförderer
- Kratzförderer
- weitere Stetigförderer
Leistungsfähige Lagerkapazitäten
Der Standort Schkopau verfügt unter anderem über:
- rund 900 Tonnen Kapazität für Gebinde mit einem Volumen von 20 bis 220 Litern sowie für Absetzcontainer,
- zwölf ISO-Container mit einer Gesamtkapazität von rund 300 Tonnen für Flüssigkeiten und
- ein zusätzliches Fasslager für 150 Tonnen beziehungsweise 220 m³.
Das Ergebnis: eine sichere, kontrollierte und bedarfsgerechte Zwischenlagerung sowie eine flexible Zuführung verschiedener Abfallströme zur Verbrennung.
Aktuell verfügt der Standort über Genehmigungen für insgesamt 449 Abfallschlüssel gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV).
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